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Schlatthof Strausse - Freiburg

Schlatthof Strausse - Freiburg

Die Schlatthöfe

Ursprünglich war es nur 1 großer Hof mit Ökonomiegebäude und einem Taglöhnerhäuschen, 1261 urkundlich erwähnt. Damals schenkte Mechtild, die Witfrau des Freiburger Bürgers Bertold Muhter, dem Johanniterhaus zu Freiburg alle ihre Güter und Liegenschaften zu „Slatt“, Mengen, Wendlingen und Ebenöt. Solche Schenkungen an Grundbesitz sind in jener Zeit häufig und geschahen aus der frommen Sorge um das eigene Seelenheil oder einfach zu wohltätigen Zwecken. Oft begaben sich die Bauern auf diese Weise in den Schutz der Kirche oder der Fürsten, um gegen die Willkür einzelner Grundherren, gegen ungebührliche Erhöhung des Zins- und Frondienstes sowie gegen Waffendienst geschützt zu sein. So gelangte der bäuerliche Grundbesitz nach und nach in der Besitz der Klöster bzw. Fürsten, und der Bauer erhielt ihn auf Lebzeiten als Lehen gegen jährlichen Zins zurück.

Der alte Schlatthof stand nicht an der heutigen Stelle, sondern einige hundert Meter weiter im Wald Richtung Autobahnzubringer, wo die Hofanlage heute noch erkennbar ist.

 Anfang des 19. Jahrhunderts fand die Teilung in 2 Höfe statt, aus der später noch eine Dreiteilung wurde. Alle 3 Höfe heißen Schlatthof.


Originaltextpassagen aus der Ortschronik St. Georgen von Stadtpfarrer Hans Stark (Herder Druck Freiburg 1964)
 
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